Verein gegen Rechtsmissbrauch e.V.: Durchstarten mit sieben neuen Vorstandsmitgliedern

Auf der Mitgliederversammlung am 29.08 2020, mit Fortsetzung am 19.09.2020, im Gasthaus Peters in Lüdinghausen, wurden 7 neue Vorstandsmitglieder für den bundesweit tätigen Verein gegen Rechtsmissbrauch e.V. (VGR) gewählt.

Der Vorsitzende ist Dr. Klaus-Peter Völkl aus Lüdinghausen (Nordrhein-Westfalen). Sein Stellvertreter ist Werner Heinzl aus Marktheidenfeld (Bayern). Zur Schriftführerin wurde Dr. Karin Kaiser aus Heikendorf (Schleswig-Holstein) gewählt. Der Kassenwart ist Werner H. Salewski aus Lübeck (Schleswig-Holstein). Die drei Beisitzer sind Heinrich Eckert aus Dietzenbach (Hessen), Birgit Beier aus Selm (Nordrhein-Westfalen) und Thomas Repp aus Buchen (Baden-Württemberg).

„Wir sind durch die neuen Vorstandsmitglieder wieder gut aufgestellt“, sagt der Vorsitzenden Dr. Klaus-Peter Völkl. Die Neuwahlen wurden notwendig, nachdem der langjährige Vorsitzende Horst Trieflinger nach kurzer schwerer Krankheit verstorben war und andere Vorstandsmitglieder ihr Amt niedergelegt hatten. „Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des eingetragenen Vereins im November 2020 werden wir mit Aktionen wieder auf die Missstände in unserem Rechtssystem aufmerksam machen“, sagt Dr. Völkl. „Wir brauchen insbesondere eine echte Unabhängigkeit der Richter mit eigener Selbstverwaltung, und wir brauchen eine Kontrolle der Dritten Gewalt. Willkür-Urteile müssen endlich der Vergangenheit angehören. Noch gibt es Urteile wie sie Tucholsky in seiner `Wiederaufnahme` (s. Justiz, kritische Lit.) anprangert.“ Der Vorstand weiss sich in seinen Forderungen vor allem auch durch das Forschungsprojekt „Watch the Court“ von Prof. Dr. Martin Schwab, Universität Bielefeld, bestätigt, der ebenfalls eine Kontrolle der dritten Gewalt fordert.


Von links nach rechts: Thomas Repp (Beisitzer), Dr. Karin Kaiser (Schriftführerin), Heinrich Eckert (Beisitzer), Werner Heinzl (stellvertretender Vorsitzender), Dr. Klaus-Peter Völkl (Vorsitzender), Birgit Beier (Beisitzerin) und Werner Salewski (Kassenwart)